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Soziales

Als Trierer SPD legen wir großen Wert auf soziale Gerechtigkeit und ein Miteinander, das von Respekt und Integration geprägt ist. Im Bereich des Sozialen haben wir uns für die kommenden Jahre auf folgende Schwerpunkte konzentriert:

Die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in der Jägerkaserne und die damit verbundene Situation ist ein Kernthema. Wir setzen uns dafür ein, das Ankommen und die Integration der Menschen in unserer Stadt zu begleiten und zu unterstützen. Dabei sind wir uns der Herausforderungen bewusst, die es zu bewältigen gilt, insbesondere die Sorge um einen möglichen Umschwung in der Willkommenskultur. Wir streben eine menschenwürdige Unterbringung für Geflüchtete an und möchten die Dauer des Aufenthalts in der AfA verkürzen, um eine schnellere Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Außerdem möchten wir den Zugang zu kulturellen Einrichtungen, Vereinen und Organisationen fördern, um den Austausch zwischen den Menschen und das Verständnis füreinander zu stärken.

Beim Kinderschutz und der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Ausländer sehen wir dringenden Handlungsbedarf. Es fehlen Plätze in entsprechenden Einrichtungen, und unsere Mitarbeiter*innen im Allgemeinen Sozialen Dienst benötigen mehr Unterstützung und Ressourcen, um akute Fälle schnell und effektiv behandeln zu können.

Die Fortschreibung und Finanzierung des Kinder- und Jugendförderplans ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt. Wir möchten die aktuellen Angebote im Bereich der Gemeinwesensarbeit nicht nur erhalten, sondern auch ausbauen.

Das Thema Inklusion ist uns ebenfalls ein Anliegen. Wir streben eine barrierefreie Stadt an, in der Bordsteine, Ampeln und öffentliche Plätze für alle zugänglich sind. Ebenso setzen wir uns für inklusive Spielplätze ein, um Barrieren im Spiel und im sozialen Miteinander abzubauen.

Wir setzen uns gegen defensive Architektur ein, die sich gegen Obdachlose richtet, und wollen stattdessen konstruktive Lösungen finden. Das Engagement in unserer Stadt wollen wir stärken, beispielsweise durch die Wiedereinführung von Soziallotsen und den Ausbau ehrenamtlicher Strukturen, die Menschen im Alltag unterstützen.

Zudem ist uns die Politik für Senior*innen ein wichtiges Anliegen. Wir möchten die Vereinsamung älterer Menschen bekämpfen und gleichzeitig für gleiche Bildungschancen und Teilhabe sorgen. Dazu gehören auch angemessene Wohnverhältnisse und die Förderung psychischer sowie mentaler Gesundheit.

In all unseren sozialen Projekten und Initiativen legen wir großen Wert darauf, ein lebenswertes Trier für alle zu schaffen und die soziale Isolation zu bekämpfen. Wir sind überzeugt, dass ein starkes soziales Miteinander der Schlüssel zu einer lebendigen und gerechten Stadt ist.

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