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Trier soll noch inklusiver werden

Seit 2016 gibt es einen Inklusionsplan für Trier. Über 500 Menschen hatten in einem vorbildlichen Beteiligungsprozess konkrete Ziele und Maßnahmen für alle relevanten Themenfelder erarbeitet. Bereits dieser Prozess hatte spürbar dazu beigetragen, dass das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Themas gestiegen ist.

Seit dieser Zeit ist viel passiert. Rund 3/4 der damals beschlossenen Maßnahmen sind umgesetzt oder befinden sich in Umsetzung. Hier nur einige Beispiele zur Verdeutlichung:

  • Immer mehr Informationsmaterialien sind auch in leichter Sprache abrufbar.

  • Es gibt Planungsstandards für barrierefreie Ampelanlagen und Querungshilfen.

  • Das Konzept „Inklusionshilfen an Schulen“ ist seit 2020 etabliert und bewährt sich.

  • Die Quote von barrierefreien Wohnungen im Geschosswohnungsbau wurde erhöht.

  • Es gibt Stadtführungen in leichter Sprache und in Gebärdensprache. 

  • Der erste inklusive Spielplatz im Nells Park ist fertiggestellt und weitere sind in Planung.

  • Der Ausbau von barrierefreien öffentlichen Toiletten ist beschlossen und es gibt endlich einen Treppenlift im Brunnenhof, der Zugang zu barrierefreien Toiletten ermöglicht.

  • Die meisten Wahllokale in Trier sind heute barrierefrei.

Aber es gibt auch noch viel zu tun. Darum hat unsere SPD-Fraktion mit dem Ampelbündnis einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, dass der Inklusionsplan mit Fokus auf die Themen Wohnen, Arbeiten, Kita und Schulen sowie Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und im ÖPNV fortgeschrieben werden soll.

Unser Dank gilt allen, die daran arbeiten, dass Trier immer inklusiver wird, ganz besonders aber dem Beirat für Menschen mit Behinderung und seinem Vorsitzenden, die auch in den Fortschreibungsprozess wieder eng eingebunden werden müssen. 

Monika Berger

Sozialpolitische Sprecherin

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